Theoretisch erübrigt sich (zu hopatadschad) [ von Brezi am 2008-10-08 10:34:42 ] wegen der zahlreichen schon erfolgten Eintragungen dieses Worts hier eine weitere Diskussion. Trotzdem will ich hier anbringen, dass ich 'hopperdatshig /-ert /-ad', wie auch immer, in der Bedeutung kenne, die hier angegeben wird. Z. B.: "Das ist ein wenig hopperdatschig formuliert/übersetzt" = "Die Formulierung/Übersetzung ist ungeschickt, holprig". Wie es scheint, existieren beide Bedeutungen nebeneinander --> 2 Bedeutungen, 2 Einträge, würde ich sagen. Selbverständlich, Weibi! (zu hopatadschad) [ von JoDo am 2008-10-08 05:19:33 ] Die Schreibung hopadatsch eat führt unweigerlich zu einer falschen Aussprache. Also, ...ert und ...at täten ja hinhauen, aber ... eat nicht. Wie schrieb ein Kommentar:
2008-10-07 23:15:33(Sankt Veit an der Glan): Qualität=2: Bekanntheit=100%
in Kärnten: hoppadatschat Lieber JoDo, (zu hopatadschad) [ von Weibi am 2008-10-07 23:20:09 ] das ist Ansichtssache. Hast du eine konkrete Begründung? Der Ersteintrag nähert sich mehr dem, was wir in Kärnten sagen würden. lG, Weibi Also, (zu Grüss Sie) [ von JoDo am 2008-10-07 16:38:04 ] eigentlich bin ich als bekennender und praktizierender Österreicher ein Freund des "Grüß Gott". Weil manche areligiöse Menschen das aber als unzulässige Einmischung in private Angelegenheiten oder Missionierung missverstehen, manche andere wieder salbungsvoll zwitschernd und gluckernd ein weihrauchgies "Grüüß Goott" absondern, befinde ich mich in einer Zwickmühle, aus der mir das "Grüß Sie" schön heraushilft.
In der Theologie spricht man ja auch vom "divinum passivum", wenn der Gottesname gemeint, aber nicht ausgesprochen und (im speziellen Fall durch eine Passivkonstruktion) ersetzt wird. So kann sich jeder Angesprochene was Passendes dazudenken - praktisch! @ Compy: Dank sei deiner Mutter (zu dachteln) [ von Koschutnig am 2008-10-07 13:49:51 ] nicht für die Klapse, sondern für die Bestätigung. Mein DDR-DUDEN aus Leipzig sagt nämlich zum Wort DACHTEL, österr. auch Tachtel od. Tachtl, die, umg. für Ohrfeige <,Dattel'> Allerdings würde ich persönlich streng differenzieren: Die Feige auf Wange und evtl. Ohr, die Dattel auf den Hinterkopf, u.zw. eher ermunternd, so von unten nach oben. Allerdings sind Geschmäcker und Ohrfeigen (D/Tachteln) eben verschieden. Ist das eine Umfrage wert wie JoDo's "lies!/les! (Forum/Grammatik/Imperativ)? In den Bundesländern OÖ,Sb, St, B scheint allerdings niemand mehr zum Lesen aufzufordern! Wie bittet der Kevin/Jürgen/Farqad/Milan/Loisl, die Franzi/Manuela/Melanie/Amalaswintha die Oma um die Gutnacht-Geschichte? "Bitte, lies" oder "les mir was vor"? Info: (zu neffen) [ von Hari am 2008-10-07 11:25:24 ] In Teilen Tirols verwendeter Ausdruck, wenn etwas reibt.
Beispiel: "Geschtan beim Berg gian hom mei Schuach genefft, und nocha hun i a Blater ghob."
Auch im Zusammenhang, wenn man bei irgendwo streift (dann oft als "zuagn neffn").
Beispiel: "Du bisch ja ganz dreckig! Wo bisch an du zuagn gnefft?" Zähne hat er, wau! (zu Fogosch) [ von Koschutnig am 2008-10-07 11:14:17 ] Als Ergänzung zu Brezi (20.4.07) und dem schönen Wikipedia-Eintrag http://de.wikipedia.org/wiki/Zander:
Sein Name "Schill" ("die tatsächliche österr. Bezeichnung" laut Kommentar Innsbruck-Land v. 15.1.2007) - kommt wohl von ungar. "Süllo" (wie er am Plattensee heißt), und das ist wieder entlehnt aus dem Türkischen - dort heißt er šela", und "šel" ist auch der Zahn. Gesamtdeutsch (zu zapfenduster) [ von Hari am 2008-10-07 10:20:09 ] mit dialektalem Einschlag trifft es wohl richtig, wie mein Vorredner richtig angemerkt hat. Hat nix spezifisch Österreichisches an sich. @pedrito Danke fürs Ausleihen *g (zu Schoassautomat) [ von dankscheen am 2008-10-07 09:38:52 ] Nun steht dieser sinnlose Beitrag in der Liste der zu löschenden Wörter auf der Position die er verdient ! An der Stelle wiederum gefällt mir der Eintrag recht gut. LiGrü zurück dankscheen ??? (zu mortadul) [ von Hari am 2008-10-07 08:20:30 ] Was ist denn das bitte für ein Eintrag?! |